Letzte Reparaturen an Land und Abschiedsbarbecue in Charleston

Der gestrige Abend mit David und seinen zwei Bekannten hatte uns eine kurze Nacht beschert, trotzdem müssen wir möglichst früh aufstehen, um das Schiff an ein anderes Dock zu manövrieren. Heute ist vor allem arbeiten angesagt: das Großsegel muss genäht werden, die "Laufställe" (die Bretter, die einen vor den Herausfallen aus der Koje bewahren sollen) müssen endlich befestigt werden, einige Lecks müssen abgedichtet werden und die Fußbodenbretter, die sich verzogen haben, sollten auch wieder eingepasst werden. Währenddessen waren auch einige noch Proviant besorgen, und Balo und Severin haben in der Zeit das Großstag zum Segelmacher gebracht, da dies uns auch im Sturm gerissen war. Außerdem musste unbedingt die Olga repariert werden, was eine Schlosserei machen sollte.

Gegen Mittag, wir waren alle am Arbeiten, kam David mal wieder vorbei. In der einen Hand hielt er eine riesige Einkaufstüte voll mit Keksen, in der anderen eine Einkaufstüte voll mit Hamburgern und French Fries.

Für den Nachmittag wurde hoher Besuch erwartet: Mehrere ehemalige Sterngeneräle von der US Navy, die den Weg über David zu uns gefunden haben. Einer von ihnen war mittlerweile der Museumsdirektor des alten Flugzeugträgers, der unweit der Falado ankerte.

Am Abend luden wir David zum Dank für die schöne Zeit in Charleston ein. Wir organisierten Budweiser, grillten Steaks und machten Salate sowie Kartoffeln und zum Abschluss Zimtschnecken. Ein richtiges Festmahl eben.

Ein Seemann mit einem Dampfklaviert hatte sich ebenfalls bei uns eingefunden. Dieser spielt so gut und sogar eine deutsche Polka, dass Steff und Schnüffel sich dazu bewegt gefühlt haben, einen Maitanz vorzuführen.

Den restlichen Abend verbrachten wir mit Gesang, Geschwätz und Budweiser, bis wir uns schließlich todmüde hinlegten.

Alex